Treppenhaus im ehemaligen Flakbunker Feldstraße. Foto: A. Rees
 
Bunker - Orte zum Feiern, Gruseln oder für (neue) Sicherheit?

 

1950 gab es in Hamburg 1.051 Luftschutzbunker - davon 76 Hochbunker, 11 Luftschutztürme, 415 Röhrenbunker und 356 Rundbunker. 700 sind etwa heute noch erhalten. Der größte und prominenteste ist der ehemalige Flakbunker an der Feldstraße, der architektonisch aufgewertet als "grüner Bunker" zum Touristenmagneten wurde. Doch was ist mit den anderen? Viele unterirdische Schutzräume wurden zugeschüttet, vergessen oder umgenutzt - zum Tanzen, Lieben, Wohnen, Parken, Erinnern und Gruseln. Durch den Ukraine-Krieg stellt sich zunehmend die Frage: Wären sie noch nutzbar? 

 

Beim Rundgang am Sonntag, 27. September gehts um Hamburgs unterschiedliche Luftschutzräume und welchen Wandel sie erfahren haben. Die Bunker-Tour durch St. Pauli startet um 14 Uhr vor dem "Knust" im Neuer Kamp 30. Sie dauert bis ca. 16 Uhr. Das Angebot findet im Rahmen des Programms des St. Pauli-Archivs statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (Hinweis: Wir gehen nicht die Rampe hoch auf den Feldstraßenbunker.)

 

Die Musikbranche hat übrigens den Bunker in der Feldstraße vor dem Umbau oft in Videos einbezogen: z.B. Antilopen Gang "Verliebt" (Treppenhaus 2), Beginner ft. GZUS und Gentlemann: "Ahnma" (letzte Szene auf dem früheren Dach) und Kettcar "Ankunftshalle" (Zwischenschnitte auf dem Dach)

 

Infos zu meinen anderen Führungen zu umstrittenen Orten gibts auf der Rundgangs-Seite.

Dr. Anke Rees  |  +49 40 28008285  |  mail@anke-rees.de

Druckversion | Sitemap
© 2016-2026 Anke Rees